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Schlussfolgerndes Denken – verbal im BaPsy-DGPs

Der Studieneignungstest für Psychologie besteht insgesamt aus sechs Testteilen. Hier erfährst Du alles, was Du zum Testteil Schlussfolgerndes Denken – verbal im BaPsy-DGPs wissen musst und wie Du Dich am besten darauf vorbereiten kannst.

Aufbau des Untertests verbales Schlussfolgern

In diesem Untertest musst Du 20 Aufgaben in 20 Minuten lösen. Dabei gibt es bei jeder Aufgabe vier Antwortmöglichkeiten, wovon genau eine richtig ist.

Achtung
In der Bearbeitungszeit ist auch die Zeit zum Lesen der Instruktionen einberechnet. Sei Dir also dessen bewusst, dass Du im Test nicht die vollen 20 Minuten zum Bearbeiten der Aufgaben haben wirst. Dies ist übrigens bei allen Untertests so gehandhabt.

Weitere Infos zum BaPsy-DGPs findest Du auf der offiziellen Seite der Testhersteller:innen.

Was muss man genau tun?

In jeder Aufgabe sind mehrere Aussagen gegeben, die Du miteinander in Verbindung setzen und daraus die logische Schlussfolgerung ziehen musst.

Die verschiedenen Operatoren im verbalen Schlussfolgern

Jetzt weißt Du schon, wie so eine Aufgabe beim verbalen Schlussfolgern im BaPsy aussieht. Aber was soll daran denn jetzt so schwierig sein? Um das zu erklären, stellen wir Dir erstmal die verschiedenen Operatoren vor, die verwendet werden.

OperatorBedeutungBeispiel
Konjunktion:
und
Verbindungen:
Verbinden zwei unabhängige Satzteile
miteinander, sodass diese untrennbar zusammengehören.
Deniz schreibt sich für Psychologie ein und ist aufgeregt.
Äquivalenz:
genau dann, wenn
Zusammenhänge:
Immer genau dann, wenn A eintritt, muss auch B eintreten.
Genau dann, wenn Deniz sich für Psychologie einschreibt, ist er aufgeregt.
Disjunktion (nicht ausschließend):
oder
Nicht-ausschließendes Kriterium:
Entweder A oder B tritt ein oder beides tritt ein.
Deniz schreibt sich für Psychologie ein oder er ist aufgeregt.

Schwierigkeiten im Testteil Schlussfolgerndes Denken – verbal

Du kennst nun den Aufbau und die verschiedenen Operatoren in diesem Testteil. Vielleicht kannst Du Dir schon vorstellen, was die Herausforderungen hier sind. Wir stellen Dir im Folgenden vor, was wir beim verbalen Schlussfolgern als schwierig erachten.

  1. Der Operator “oder”: dieser hat hier nicht seine klassische Bedeutung, wie wir sie aus dem Alltag kennen – also “entweder … oder …”. Stattdessen wird hier das “einschließende oder” verwendet, bei dem entweder Option A oder Option B oder beide zutreffen. Das sollte man sich immer wieder deutlich machen, um es nicht zu vergessen.
  2. Verneinungen: diese können ziemlich verwirrend sein und einen schnell in die Falle locken. Gerade auch, wenn doppelt verneint wird.
  3. Ähnlich klingende Namen: eine Sache, die richtig fies ist, sind die ähnlichen Namen. In einer Aufgabe können zum Beispiel gut und gerne ein Markus, eine Maria, eine Marta, ein Marius und eine Margarethe vorkommen. Das macht es deutlich schwerer, sich die einzelnen Aussagen zu merken.
  4. Viele Aussagen: anfangs sind die Aufgaben noch recht leicht und beinhalten nur 2 bis 3 Aussagen. Der Schwierigkeitsgrad wird aber schnell angehoben, was zur Folge hat, dass Du oft 6 verschiedene Aussagen analysieren musst.
  5. Keine Notizen: Du darfst Dir bei diesem Untertest keine Notizen machen! Es ist also wichtig, Strategien zu erlernen, um Dir die Schlussfolgerungen leichter zu merken.
  6. Zeit: Obwohl manche der Aufgaben doch komplizierter sind, schafft es am Ende fast jede:r, diese zu lösen. Der Endgegner ist hier die Zeit, denn Du hast für jede Aufgabe im Schnitt nicht einmal eine Minute, um diese zu lösen.

Strategien

Du brauchst jetzt erstmal eine Pause? Keine Sorge, so schlimm das alles klingen mag – dieser Untertest ist mit ein bisschen Übung wirklich gut machbar. Um die Aufgaben so schnell wie möglich zu lösen, können Dir die folgenden Strategien helfen:

Suche als Erstes immer nach der unabhängigen Aussage, z.B. “Anna schläft.” und versuche diese in den anderen Aussagen wiederzufinden, z.B. “Immer, wenn Anna schläft, spielt Tom ein Videospiel.” Nun kannst Du diese Aussagen miteinander verknüpfen und die logische Schlussfolgerung daraus ziehen: Da Anna schläft, muss Tom zwingend ein Videospiel spielen. Du suchst jetzt wiederum nach einer neuen Aussage, in der Tom vorkommt und ziehst den logischen Schluss. Das machst Du so lange, bis Du schließlich alle Aussagen analysiert hast.

Oft ist es auch hilfreich, wenn Du schon während der Analyse die Antwortmöglichkeiten im Blick behältst. So kannst Du vielleicht schon die ein oder andere ausschließen und musst Dir nicht mehr so viele Infos merken.

Vorbereitung auf den Untertest Schlussfolgerndes Denken – verbal im BaPsy-DGPs

Üben, üben, üben ist hier wieder einmal das Stichwort. Anfangs mag es ungewohnt sein, diesen Aufgabentyp zu bearbeiten. Sobald Du aber eine passende Strategie für Dich gefunden hast und diese gut beherrschst, wird es schnell zum Kinderspiel. Um richtig üben zu können, darf es natürlich nicht an Aufgaben fehlen. Hierfür kannst Du Dir Deine eigenen erstellen oder auch Freunde und Familie bitten, dies für Dich zu tun.

Aber auch in unserem E-Learning ist für zahlreiche Übungsaufgaben gesorgt!

Zusammenfassung der wichtigsten Tipps

  • Rechtzeitig mit dem Üben beginnen: die benötigte Lernzeit ist natürlich sehr individuell, es empfiehlt sich aber immer, diese auf einen längeren Zeitraum zu verteilen, als eine Woche lang täglich 8 Stunden zu lernen
  • Gleich zu Beginn die eigene Strategie einüben
  • Bei Verneinungen aufpassen!
  • Antwortmöglichkeiten schon während der Analyse der Aussagen im Blick behalten
  • Zusammen lernt es sich leichter: Werde Mitglied auf unserem Discord-Server und tausche Dich mit anderen Teilnehmer:innen des BaPsy 2024 aus!

Du möchtest noch mehr Infos zum BaPsy-DGPs 2024 erhalten? Dann sieh Dir unsere Artikel zu den anderen Untertests an oder schreib uns in den Kommentaren.

Starte jetzt Deine Vorbereitung!


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