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Wie ich beim TMS einen Prozentrang von 85 erreicht habe?

Vor kurzem haben wir Luisa aus München getroffen und Fragen zu ihrem TMS Test 2017 gestellt.

Neben praktischen Hinweisen zur TMS Vorbereitung hat sie uns persönliche Tipps zu einzelnen Untertests verraten.

MedGurus: Hey Luisa, mal vorne weg: Woher kam Dein Wunsch Medizin zu studieren und Deine Motivation für den TMS?
Luisa: Für mich war bereits vor dem Abitur klar, ich kann mir keinen stupiden Bürojob vorstellen. Außerdem wollte ich einen unabhängigen Job, den ich überall auf der Welt ausüben kann.

Wo und wann hast Du den TMS gemacht und wie hast Du Dich darauf vorbereitet?
Also geschrieben habe ich den TMS im Mai 2017 in Filderstadt, was recht praktisch für mich gelegen war. Vorbereitet habe ich mich mit dem kompletten MedGurus Paket ab März – also ca. 8 Wochen. Für mich hat es super funktioniert, die Untertests neben meiner Abiturvorbereitung zu trainieren, da ich irgendwie in diesem disziplinierten „Lernflow“ drinnen war und mir durch die in den Büchern angegebenen Lernpensen, Abistoff und TMS-Trainingseinheiten gut einteilen konnte. Da muss aber jeder selbst wissen, wie ausdauernd er/sie ist. Ich kann mir nämlich durchaus vorstellen, dass es für manche auch Sinn macht, vielleicht einfach 1 Jahr zu warten, da man den TMS ja nur einmal schreiben kann.

Was hat Dir an den MedGurus-Büchern besonders gut oder nicht so gut gefallen?
Generell empfand ich die Bücher ideal vom Schwierigkeitsgrad in echt allen Untertests. Gleich zu Beginn ist mir aufgefallen, wie mich die einleitenden Worte der einzelnen Kapitel motiviert haben für die Untertests zu trainieren, da diese nicht wie ein typisches Lehrbuch verfasst sind. Spezielle Tipps, Lernplanvorschläge u.ä. sind irgendwie „auf Augenhöhe“ verfasst und waren für mich sofort verständlich und praktisch umsetzbar.

Was war denn so Dein persönlicher Lieblingsuntertest?
Ganz klar „Schlauchfiguren“! Diesen Untertest empfand ich sogar nicht mal als wirkliche Prüfung, sondern hat mir bereits beim ersten Üben Spaß gemacht. Generell glaube ich, dass die komplette Vorbereitung nicht nur mehr Spaß macht, sondern es auch erst wirklich „bringt’“ , wenn man die einzelnen Untertests mehr als knifflige Rätsel sieht. Speziell bei „Muster zuordnen“ und „Quantitative und formale Probleme“ hat mich diese Herangehensweise motiviert und beim Lernen bei Laune gehalten. Aber ich muss zugeben, nicht jeder Untertest lag mir so wie „Schlauchfiguren“. *ehrliches Grinsen*

Welchen Untertest meinst Du denn damit?
Dieser Konzentrationstest hat mich in der Vorbereitung in den Wahnsinn getrieben, da ich irgendwie nicht den Sinn hinter diesem Untertest gesehen habe und entsprechend meine Motivation dafür war. Rückblickend betrachtet, hätte ich auch die Testvarianten mehrmals wechseln sollen. Damit wäre ich zum einen motivierter an die Sache herangegangen und zum anderen wäre mir die Aufgabenstellung am Testtag womöglich vertrauter gewesen wäre. Aber ja *seufz* im Nachhinein weiß man ja meistens vieles besser.

Wie erging es Dir nach dem Vormittagsteil?
Ich glaube generell, dass die Pause ein Teil des Tests ist. Einige waren hier bereits total erschöpft. Andere haben sich durch gegenseitiges Abgleichen von Ergebnissen verrückt gemacht. Ich habe mich mit ein paar anderen Testteilnehmern in die Sonne gesetzt, mir mein mitgebrachtes Süßkartoffelcurry schmecken lassen und versucht runterzukommen – was echt wichtig war.

Wie gings dann weiter?
Also bei „Diagramme und Tabellen“ habe ich noch mal richtig die Zähne zusammengebissen. Ich wollte mich von der Konkurrenz abheben, da hier einige schon echt fertig waren. Hier kamen erneut meine mitgebrachten Ohrenstöpsel zum Einsatz. Die haben wirklich geholfen, das vereinzelte Seufzen anderer Teilnehmer auszublenden.

Du hattest also Ohrenstöpsel dabei – sonst noch irgendein „Gadget“ das erlaubt war und geholfen hat?
Ja genau die Ohrenstöpsel waren auch in „Konzentriertes und sorgfältiges Arbeiten“ sehr hilfreich. Zusätzlich sollte jeder eine Stoppuhr dabei haben, um die Zeit in den Untertests im Auge zu behalten. Nur Signale sollte die Stoppuhr nach Möglichkeit nicht abgeben!

Was würdest Du im Nachhinein ev. anders machen?
Mhmmm, also wenn ich jetzt was nennen muss – *schelmisches Lächeln* – würde ich sagen, ich hätte früher beginnen sollen die einzelnen Untertests zu trainieren. Ich musste ja zusätzlich auch für mein Abitur lernen. Alles in allem hat es aber ja trotzdem ganz gut geklappt und ich habe einen Prozentrangwert von 85 erreicht.

Gibt es noch irgendetwas, das Du den diesjährigen Testteilnehmern mit auf den Weg geben willst?
Sich auf den TMS intensiv vorzubereiten ist definitiv zu empfehlen! Einerseits, weil dann die Strategien in Fleisch und Blut übergehen und andererseits, um das sichere Gefühl zu haben alles Erdenkliche für seinen Traum Medizinstudium getan zu haben. Und hey ihr da draußen: Habt keine Angst vor dem Test! Die eigentliche Arbeit ist eine gute Vorbereitung. Der Test läuft dann quasi wie auf Autopilot.

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