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In 5 Schritten zum perfekten Lernplan

Kaum eine Prüfung entscheidet so stark über Deinen weiteren Lebensweg wie die Zugangsprüfung für die verschiedenen medizinischen Fakultäten (ein bisschen Druck muss sein!). Dementsprechend wichtig ist es, dass Du Dir im Vorfeld ausreichend Gedanken um Deinen Lernplan machst. Der Umfang der Prüfungen und somit der Lernstoff sind enorm komplex und müssen im Vorfeld bestmöglich organisiert werden. Zeit, die Du hier investierst, wirst Du durch effizienteres Lernen am Ende wieder einsparen! Das Thema „Lernplan erstellen“ und gute Rahmenbedingungen für die Vorbereitung schaffen bildet auch einen kleinen Teil unserer Vorbereitungskurse.

So schaffst Du eine perfekte Testvorbereitung und steigerst Deine Chancen.

1. Ziele setzen und definieren

Den Test zu bestehen kann ein Ziel sein, ist in der Regel aber zu weit gefasst. Du solltest Dir im Vorfeld klar machen, welche Ziele Du, gemessen an Deinen Stärken und Schwächen konkret erreichen möchtest. Breit aufgestelltes Wissen mag zwar teilweise funktionieren, doch einen hohen Punkterang wirst Du nur erreichen, wenn Du Dich gezielt auf die jeweiligen Untertests vorbereitest.

2. Deinen Lernplan aufstellen

Hast Du Deine Ziele und somit Deine Lerninhalte definiert, kannst Du beginnen Deinen Lernplan für die Testvorbereitung aufzustellen. Erarbeite Dir zunächst einen groben Übersichtsplan. Ein solcher Monatsplan sollte grob die Thematiken umreißen, welche Du in dem jeweiligen Monat lernen möchtest. So kannst Du zunächst Deine Lerninhalte aufteilen und Dir einen ersten Überblick über die Menge an Lernstoff verschaffen. Bereits hier solltest Du Pufferzonen einrichten und den Aufwand lieber höher kalkulieren. Somit kommst Du nicht so schnell in Zeitverzug, beugst Enttäuschungen/Verzweiflung vor und hast genügend Raum für etwaige Schwierigkeiten. Beachte, dass in Deinem Lernplan auch mögliche anderweitige Termine (Arzttermine, Geburtstagsfeiern etc.) eingetragen sein sollten!

Lernplan Medizinertest

3. Die Feinheiten herausarbeiten

Anhand des erstellten Monatsplans kannst Du ins Detail gehen und Dir Wochen- und Tagespläne aufstellen. Hierbei ist besonders wichtig, dass Du Dir regelmäßige Puffertage einplanst. So kannst Du auf unvorhergesehene Lernschwierigkeiten oder plötzliche Ereignisse reagieren ohne Deinen gesamten Plan zu gefährden. Darüber hinaus solltest Du Dir zu jedem Thema oder jeder Lerneinheit ein gewisses Zeitfenster schaffen, in welchem Du die Inhalte wiederholen kannst. Somit vermeidest Du, einmal gelerntes Wissen zu vergessen und hältst die Informationen stets in Deinem Gedächtnis aktuell.

4. Lernfortschritt festhalten

Zusätzlich zu einer guten Planung Deiner Vorbereitung, ist es auch wichtig, Dir während dem Lernen vor Augen zu führen, welche Erfolge Du bereits erzielt hast und in welchen Untertests Deine Stärken oder Schwächen liegen. Sehr anschaulich wird das übrigens in unserem E-Learning dargestellt. Ein bisschen Eigenwerbung muss sein :-). Du kannst Dir aber genauso gut, Deine erreichten Punktzahlen je Untertest notieren und Lernfortschritt selbst festhalten.

Um Dir etwas Arbeit abzunehmen, haben wir Dir hier eine Datei mit einer vorgefertigten Tabelle zu jedem Untertest hinterlegt, die nur darauf wartet, mit Deinen Erfolgen gefüllt zu werden.

Trage einfach Datum, Nummer des Untertests und Deine erreichte Punktezahl ein. Du wirst sofort sehen, welche Aufgaben Du evtl. zu einem späteren Zeitpunkt wiederholen solltest oder wie gut Du Dich durch das Üben verbessert hast.

„Mein Lernfortschritt“ downloaden

5. „Gut Ding braucht Weile“

Das wichtigste, sowohl im darauffolgenden Studium, als auch beim Test ist, dass Du Dir nicht zu viel Druck machst. Verzweifle nicht daran, wenn Du in einigen Untertests nicht sofort Erfolge erkennst. Neben gut trainierbaren Untertests z.B. im TMS wie z.B. „Muster zuordnen“ nehmen andere wie z.B. „Quantitative und formale Probleme“ mehr Zeit in Anspruch, um ein ähnlich gutes Ergebnis zu erzielen. Berücksichtige diese langsamere Lernkurve bei Deiner Zeiteinteilung und beginne früher mit dem Üben jener Untertests, die als schwer trainierbar gelten. Mach Dir außerdem bewusst, dass Du nicht in allen Untertests die Höchstpunktezahl mit nach Hause nehmen musst, um ein außerordentlich gutes Ergebnis zu erzielen.

Du siehst also wie einfach eine umfassende Testvorbereitung geplant werden kann. Wenn Du Dich an diese Strukturen hältst und Dir somit ein eigenes Lernkonzept erarbeitest kannst Du Dich ideal auf den anstehenden Aufnahmetest vorbereiten.
Wenn ein Lernplan für Dich überhaupt nicht funktioniert – lass es sein! Das ist völlig okay und muss nicht bedeuten, dass Du ein schlechter Mensch bist (hehe)…

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