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TMS & EMS Med.-nat. Grundverständnis

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51 Kommentare

Any 10. Januar 2020 um 8:42

Hallo ,
ich bin aufgrund der Lösung auf Seite 5,Simulation 1 relativ verunsichert.Der Text gibt nämlich an, dass die Ausschüttung der Wachstumshormone einem negativen Rückkoppelungsystem unterliegen. IGF fördert nämlich die Ausschüttung von GHRIF und hemmt die von GHRH und GH. Darauf bezogen müssten im Jugendalter ein IGF-Defizit zum Riesenwuchs führen, da GHRH und GH nicht gehemmt werden und so das Knochenwachstumgefördert wird. Warum sagt die Lösung, dass es zum Kleinwuchs kommt.

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Moritz

Moritz 10. Januar 2020 um 16:51

Hey Any,
Das Wachstum wird über IGF vermittelt. Wenn ein IGF-Defizit vorliegt, dann gibt es dementsprechend auch kein Wachstum. Du hast zwar Recht, dass dann GHRH und GH erhöht sind. Allerdings liegt ja ein Problem bei der IGF-Synthese vor und IGF kann nicht gebildet werden. Somit bleiben die erhöhten GH- und GHRH-Spiegel ohne Folge (sprich: kein Längenwachstum und somit Kleinwuchs).
Viele Grüße
Moritz

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Henrik 8. Januar 2020 um 21:02

Moin,
ich hätte eine Anmerkung zu Aufgabe 9 (S.25). Hierbei ist Aussage II, dass Mutationen im intronischen Bereich ungefährlich seien. Dies wird in der Musterlösung korrekterweise negiert, mit der Begründung, dass eine Mutation im Intron ein frameshift bewirken würde. Diese Begründung ist allerdings aufgrund des Spleißing Prozesses inkorrekt. Nichtsdestotrotz ist diese Aussage aufgrund beispielsweise der möglichen Mutation der fürs Spleißen essentiellen Sequenzen im Intron zu negieren. Hierbei finde ich aber, dass der Text, in dem lediglich gesagt wird, dass Introne die nicht codierenden Bereiche seinen, eine solche Schlussfolgerung nicht zulässt und man der Aussage intuitiv zustimmen würde. Ich sehe hier in der Muserlösung eine fehlerhafte Begründung und ich dem Text überarbeitungsbedarf.

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Moritz

Moritz 8. Januar 2020 um 23:18

Hey Henrik,
das Splicing verhindert allerdings nicht notwendigerweise eine Frameshift-Mutation (siehe das Beispiel in den Lösungen). Somit ist die generelle Aussage, dass Mutationen in Introns ungefährlich seien, falsch. Dass man der Aussage intuitiv zustimmen würde, ist so gewollt. Immerhin sollen die Fragen nicht allzu leicht sein.
Viele Grüße
Moritz

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