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Wie werden die Medizinstudienplätze vergeben?

Die Auswahl an welchem Ort Du Medizin studieren kannst ist sehr groß. Aktuell stehen Dir 38 staatliche Hochschulen in Deutschland zur Auswahl. Über die offizielle Homepage hochschulstart.de kannst Du Dich um einen Medizinstudienplatz bewerben. Nach folgenden Quoten werden die Studienplätze vergeben.

  • 20% an die Abiturbesten
  • 20% an Bewerber nach der angesammelten Wartezeit
  • 60% der Studienplätze von den Hochschulen nach dem Ergebnis eines hochschuleigenen Auswahlverfahrens

Beim Auswahlverfahren der Hochschulen werden neben Deiner Abiturdurchschnittsnote weitere Kriterien einbezogen, die Deine Chancen auf einen Studienplatz deutlich erhöhen könne. Folgende Kriterien werden berücksichtigt:

  • Einzelnoten Deines Abiturs
  • Ergebnis eines fachspezifischen Studierfähigkeitstests (z.B. TMS )
  • Ergebnis eines Auswahlgesprächs
  • Art der Berufsausbildung oder Berufstätigkeit
  • sonstige unispezifische Kriterien

Es ist nur möglich sechs Universitäten auswählen, Deine sog. Ortspräferenzen. Bei welchen Universitäten Du also die höchsten Chancen hast, solltest Du genau berechnen!

Wo habe ich die höchsten Chancen auf einen Medizinstudienplatz?

Ferdinand und Daniel haben zu dieser Frage einen eigenen Rechner programmiert, den medirechner. Hier erhältst Du eine persönliche Auswertung, an welchen Unis Deine Chancen am höchsten sind. Sie haben uns dazu ein paar Fragen beantwortet:

MedGurus: Warum sollte man den medirechner benutzen?
Ferdinand: Wir bieten den medirechner seit Frühjahr 2016 an und haben also inzwischen eine Menge Erfahrung gesammelt und in unserem Algorithmus verarbeitet. Die ständige Weiterentwicklung ist sehr wichtig, weil es eine Vielzahl an Spezialfällen gibt, die nicht auf den ersten Blick in die Zulassungssatzungen ersichtlich sind. Beispielsweise gibt es gewisse Unis, die den TMS-Prozentrang etwas anders als alle anderen Hochschulen (und das ITB) definieren. Oder: Je nach Uni gelten andere Deadlines für Dienst- oder Ausbildungsabschlüsse. Solche Feinheiten kann man in vielen Fällen nicht einfach so nachlesen, sie führen aber trotzdem schnell zu einer suboptimalen Auswahl der Ortspräferenzen. Das kann man mit dem medirechner verhindern.

Wie wird der Preis gerechtfertigt?
Daniel: Es bleibt eine Herausforderung, den Preis für möglichst viele Bewerber/innen erschwinglich zu gestalten, da wir nicht bereit sind, Kompromisse bei der Qualität unserer Arbeit einzugehen.

Ich denke wir werden auch weiterhin immer die Herausforderung haben, noch mehr Bewerber darauf aufmerksam zu machen, dass die Ortspräferenzen ein wichtiger und komplexer Faktor bei der Bewerbung fürs Medizinstudium sind. Viele unterschätzen das nach wie vor. Umso mehr freut es uns daher, wenn uns immer wieder Kunden berichten, dass sie durch uns auf die Hochschule aufmerksam wurden, an der sie inzwischen studieren.

Wie seid ihr auf die Idee für medirechner gekommen?
Ferdinand: Ich habe mitbekommen, wie meine kleine Schwester wochenlang über Auswahlsatzungen und Tabellen von hochschulstart.de gebrütet hat und sich am Ende immer noch nicht ganz sicher war, ob sie die richtigen Ortspräferenzen angegeben hat. Da hat mich der Ehrgeiz gepackt, eine effizientere, softwarebasierte Lösung zu erschaffen.

Was ist das beste Bonuskriterium für das Auswahlverfahren?
Daniel: Eindeutig die aktuelle Mitgliedschaft in einer olympischen Sportmannschaft – die wird tatsächlich an drei Unis positiv berücksichtigt. Nein, im Ernst: Am meisten lässt sich mit einem sehr guten TMS-Ergebnis herausholen. Der TMS wird nicht nur an den meisten Unis boniert, sondern sorgt auch für den stärksten Bonus-Boost an den einzelnen Hochschulen. Deswegen melden sich schließlich auch jedes Jahr über 10.000 Teilnehmer für den TMS an.

Jetzt Chancen berechnen auf medirechner.de

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