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Textverständnis im TMS und EMS

„Texte verstehe ich!“ Sicher? Im TMS und EMS gehört ein bisschen mehr dazu, damit Du so schnell wie möglich wirst und die Texte möglichst effizient liest! Hier findest Du alle Infos und einen Übungstext.

Der Untertest Textverständnis wird im TMS und EMS auch ,,Zertrümmerungsphase” genannt. Er findet direkt nach der Einprägungsphase von Fakten und Figuren lernen statt und soll alles soeben Gelernte wegwischen.

Textverständnis im TMS & EMS

Textverständnis im TMS & EMS

Allgemeines und Aufbau

Für den siebten Untertest bekommst du vier lange Texte, die komplexe medizinische oder naturwissenschaftliche Sachverhalte beschreiben. Zu jedem Text werden dir sechs Aufgaben gestellt. In diesen kann beispielsweise gefordert werden, dass du Aussagen als ableitbar oder nicht ableitbar markierst oder die Reihenfolge gewisser Abläufe bestimmst.

Dieser Untertest wird von den Testherstellern genutzt, um möglichst viele Informationen, die Du Dir im Untertest Figuren und Fakten lernen gemerkt hast, auszuradieren. Direkt im Anschluss zum Textverständnis kommt nämlich die Reproduktionsphase von Figuren und Fakten lernen!

Textverständnis im TMS

  • 4 Texte je 6 Fragen (1 Text ist Einstreuaufgabe)
  • 60 Min. Bearbeitungszeit
  • ca. 15 Min. pro Text
  • max. 18 Punkte

Textverständnis im EMS

  • 3 Texte mit je 6 Fragen
  • 45 Min. Bearbeitungszeit
  • ca. 15 Min. pro Text
  • max. 18 Punkte

Einführung und Bearbeitungsstrategie

Lass Dir von unserer sympathischen Tutorin Denise eine kurze Einführung und ein paar praktische Tipps zu diesem Untertest geben. Da wirst Du schnell merken, dass Textverständnis im TMS/EMS nicht „nur“ einen Text lesen ist!

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Beispielaufgabe Textverständnis im TMS & EMS

Der Zellzyklus

Als Mitose (auch Karyokinese) bezeichnet man den Vorgang der Zellkernteilung bei Zellen eines eukaryotischen Lebewesens, der durch sogenannte Mitogene ausgelöst wird. Im Anschluss an die Kernteilung erfolgt meistens die Teilung des Zellleibs (Zytokinese), sodass aus einer Zelle zwei identische Tochterzellen entstehen. Mitose und Zytokinese werden auch als M-Phase zusammengefasst. Mit der jeweils zwischen zwei M-Phasen liegenden Interphase bildet sie den Zellzyklus. Während der Interphase werden die Chromosomen (Träger der Erbinformation) und die darin enthaltene DNA verdoppelt (DNA-Replikation), sodass bei der Mitose identische Chromosomen auf die Tochterkerne verteilt werden können. Die Mitose ermöglicht also, dass beide Tochterzellkerne die gleiche Anzahl an Chromosomen und damit die gleiche Erbinformation erhalten. Ein Chromosom, das nach einer Mitose zunächst aus einem Chromatid besteht, hat nach der Verdopplung in der Interphase zwei Chromatiden, die am Centromer zusammenhängen. Bei ein- bis wenigzelligen Eukaryoten (Protisten) ist die Mitose zusammen mit der Zytokinese Grundlage der Vermehrung. Bei vielen Protisten verläuft die Mitose wie bei den mehrzelligen Eukaryoten also eine Mitose, das heißt die Kernhülle wird vorübergehend aufgelöst. Eine Ausnahme bilden die Dinoflagellaten, bei denen eine geschlossene Mitose ohne Auflösung der Kernmembran stattfindet. Bei mehrzelligen Eukaryoten ist die Mitose die Voraussetzung für die Bildung eines neuen Zellkerns und somit üblicherweise auch für die Bildung neuer Zellen. In mehrzelligen Organismen wie dem Menschen findet die Zellteilung nicht mehr bei allen Zellen statt. Hier verbleibt die Zelle in der sogenannten G0-Phase, so dass die DNA gar nicht erst repliziert wird. Erythrozyten bei- spielsweise können sich nicht mehr teilen, da ihr Zellkern fehlt und damit keine Mitose eingeleitet werden kann. Epidermalzellen hingegen vermehren sich wesentlich häufiger als der Durchschnitt. Eine Mitose dauert bei menschlichen Zellen in der Regel etwa eine Stunde (im Vergleich dauert die Interphase von sich fortlaufend teilenden Zellen insgesamt durch- schnittlich 24 Stunden). Im Vergleich hierzu ist die Mitose bei Fliegen teilweise nur 8 Minuten lang.

Die Interphase wird chronologisch in die G1-/ G0-, S- und G2-Phase aufgeteilt. In der G1-Phase, beginnt die Zelle wieder zu wachsen, Zellbestandteile werden ergänzt. Die nachfolgende S-Phase wird durch Produktion von mRNA für Histone und Replikationsenzyme (DNA-Poly- merasen, Ligasen) vorbereitet. Der Vorrat an Desoxyribonukleosid-Triphosphaten steigt. In der G1-Phase liegen die Chromosomen mit einem Chromatid vor. Die G0-Phase, oder Ruhephase, ist der Zustand ausgereifter, ausdifferenzierter, nicht mehr teilungsfähiger Zellen, die daher in der G1-Phase verbleiben, die dann als G0-Phase bezeichnet wird. Zu diesen Zellen zählen beispielsweise Nervenzellen und Muskelzellen. Einige Zelltypen verbleiben nach ihrer Ausdifferenzierung für Wochen oder Monate in der G0-Phase, können aber dann wieder in die G1-Phase zurückkehren und sich teilen. Beispiele hierfür sind Leberzellen oder Lymphozyten. In der S-Phase oder Synthesephase  findet die Replikation der DNA statt. Danach hat jedes Chromosom zwei Chromatiden. Diese Phase dauert ca. 7 Stunden. In der G2- Phase, oder prämitotische Phase bereitet sich die Zelle auf die Mitose vor. In Geweben lösen sich die Zellkontakte zu den Nachbarzellen, die Zelle rundet sich ab und vergrößert sich durch Flüssigkeitsaufnahme. Es werden verstärkt zellteilungsspezifische Proteine synthetisiert, um die nachfolgende Mitose vorzubereiten. Die mittlere Dauer beträgt 3 bis 4 Stunden.

Eine Sonderform der Kernteilung vollziehen die Keimzellen. Sie entstehen durch eine in zwei Teilungsschritten ablaufende Teilung, die man Meiose bzw. Reifeteilung oder Reduktionsteilung nennt und bei der aus einer diploiden Ausgangszelle vier haploide Zellen entstehen. Darunter versteht man eine besondere Form der Zellkernteilung, bei der im Unterschied zur gewöhnlichen Kernteilung, der Mitose, die Zahl der Chromosomen halbiert wird. Damit einher geht gewöhnlich eine Rekombination, also eine neue Zusammenstellung der elterlichen Chromosomen. Die Meiose vollzieht sich immer in zwei Teilungsschritten. In der Regel erfolgt nach beiden Teilungsschritten je eine Zellteilung, was zur Bildung von vier Einzelzellen führt, die als Keimzellen oder Gameten bezeichnet werden. Die Halbierung des Ploidiegrades (das heißt der Anzahl der Chromosomensätze) ist eine Voraussetzung für die geschlechtliche Fortpflanzung, da sich sonst die Chromosomenzahl mit jeder Generation verdoppeln würde.

1. Welche Aussage bezüglich der Mitose lässt sich aus dem Text nicht ableiten?
2. Welche Aussage(n) sind dem Text zufolge richtig?
  1. Zu Beginn der Interphase bestehen die Chromosomen aus zwei Chromatiden.
  2. Lymphozyten verbleiben nach ihrer Ausdifferenzierung dauerhaft in der G0-Phase.
  3. Alle menschlichen Zellen besitzen einen Zellkern.
3. Welche Aussage zur Interphase lässt sich aus dem Text ableiten?
4. Welche Aussage bezüglich der Meiose lässt sich aus dem Text nicht ableiten?
5. Welche Aussage(n) sind dem Text zufolge richtig?
  1. Unter geschlossener Mitose versteht man beispielsweise die Mitose bei Dinoflagellaten.
  2. Zellen, die einmal in die G0-Phase eingetreten sind, bleiben dauerhaft teilungsunfähig.
  3. Die Chromosomen einer Muskelzelle bestehen aus 2 Chromatiden.
6. Welche Aussage lässt sich aus dem Text ableiten?

Vorbereitung auf den Untertest Textverständnis

Der Untertest Textverständnis gilt als schwer trainierbar und wir empfehlen eine längere Vorbereitungszeit von ca. 8 Wochen, um wirkliche Verbesserungen feststellen zu können.

Für ein intensives Training dieses Untertests haben wir ein eigenes Buch verfasst: Textverständnis im TMS und EMS. Weitere Übungsaufgaben findest Du auf unserer TMS E-Learning-Plattform.

In unseren TMS und EMS Vorbereitungskursen erklären wir Dir alles zu Bearbeitungsstrategien und eine perfekte Herangehensweise, um diesen Untertest zu meistern.

Du hast Fragen zu diesem Untertest oder zu der Übungsaufgabe? Dann schreib Sie einfach in die Kommentare.

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Schlauchfiguren

Quantitative und formale Probleme

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Figuren lernen

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