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Quantitative und formale Probleme im TMS und EMS

Der Untertest Mathe im TMS bzw. Quantitative und formale Probleme bereitet vielen Probleme. Wie Du diesen Untertest meisterst, erklären wir Dir in diesem Artikel.

Mathe im TMS und EMS Quantitative und formale Probleme 1000x666_6

Der Untertest quantitative und formale Probleme im TMS und EMS stellt für viele eine Herausforderung dar.

„Aber in Mathe war ich doch in der Schule schon so schlecht…“, ist ein Satz den wir als MedGurus zum Untertest quantitative und formale Probleme häufig hören. Die Konsequenz dieses Satzes ist dann, dass die Kursteilehmer*innen den Untertest nicht gut trainieren und die Punkte liegen lassen. Unsere Meinung dazu: Für den „Mathe-Untertest“ brauchst Du die richtige Strategie. Du musst aber definitiv kein wandelnder Taschenrechner sein.

Allgemeines und Aufbau

Dieser Untertest gehört zu den länger dauernden, bei dem eine Konzentrationsfähigkeit über 60 Minuten gefordert ist. In dieser Zeit musst Du 24 Aufgaben bearbeiten, pro Aufgabe hast Du also 2,5 Minuten Zeit. Obwohl die Aufgaben unterschiedlich schwer sind, gibt jede Aufgabe einen Punkt. Du solltest Dir also gut überlegen, in welche Aufgaben Du Zeit investierst und in welche nicht. Insgesamt lautet die allgemeine Devise aber ja wie in jedem Untertest: Bei jeder Aufgabe, egal ob bearbeitet oder nicht, ein Kreuz setzen, denn auch der Zufall kann Punkte bescheren.

Das Niveau der Aufgaben ist auf Mittelstufenniveau und in Textaufgaben-Stil. Du musst also keine komplizierten Berechnungen anstellen, sondern vor allem verstehen, wonach genau gefragt wird, um dann je nach Aufgabentyp den richtigen Lösungsansatz anzuwenden. Einige Basics sind aber trotzdem unerlässlich, aber diese kannst Du Dir schnell aneignen.

Einführung und Bearbeitungsstrategie

Wichtig ist bei diesem Untertest vor allem, dass Du strukturiert vorgehst. Es bringt nichts, irgendwelche Zahlen aus dem Text beliebig raus zugreifen und damit rumzurechnen. Vielmehr solltest Du Dir ein fixes Bearbeitungs-Schema überlegen, und dieses dann konsequent anwenden. Das ist auch deshalb hilfreich, weil Du dann direkt erkennst, ob es sich lohnt Zeit in die Aufgaben zu investieren. Wir glauben, dass sich fast alle Aufgaben in wenige Grundaufgabentypen einordnen, die sich mit dazu passenden Lösungsansätzen einfach bearbeiten lassen.

Unsere ausführliche Bearbeitungsstrategie kannst Du Dir mit unserem Mathe Leitfaden aneignen, hier aber der grobe Fahrplan:

  • Markiere beim ersten Lesen alle Zahlen, Formeln, Einheiten und inhaltlichen Zusammenhänge, um so später schnell alle wichtigen Informationen auf einen Blick zu haben
  • Frage Dich immer, nach was genau gesucht wird und welche Informationen dafür überhaupt notwendig sind
  • Ordne die Aufgabe einer der Grundaufgabentypen zu, um zu wissen, wie Du die Aufgabe bearbeiten kannst
  • Bearbeite die Aufgabe entsprechend des Aufgabentypus nach unseren bewährten Lösungsschemata
  • Übertrage die Ergebnisse und sacke easy, peasy Punkte ein

Außerdem solltest Du am Ende dieses Untertests auf dem Antwortbogen auch noch bei allen Aufgaben der vorherigen Untertests, bei denen Du noch keine Kreuze gesetzt hast, welche setzen, um dem Zufall eine Chance zu gewähren.

Quantitative und formale Probleme gemeinsam | MedGurus

Quantitative und formale Probleme gemeinsam lösen | MedGurus

Du glaubst uns nicht?! – Durchschnittliche Punktzahl in quantitative und formale Probleme

Du bist trotzdem der festen Überzeugung, man müsse ein Mathe-Crack sein, um sich bei diesem Untertest von der Masse abzuheben? In diesem Fall ist es sinnvoll sich einmal die durchschnittlichen Ergebnisse dieses Untertests der letzten Jahre anzusehen: In den Jahren lag die durchschnittlich erreichte Punktzahl bei 9,7 (2017), 8,8 (2018) und 12,9 (2019). Hat man also in den letzten Jahren lediglich die Hälfte der Aufgaben richtig beantworten, so entsprach dies bereits einem durchschnittlichen, wenn nicht sogar überdurchschnittlichen Ergebnis. Für das Jahr 2020 wurden leider keine Durchschnittswerte veröffentlicht, was vermutlich daran lag, dass vier unterschiedliche Tests abgehalten wurden. Allerdings wissen wir, dass man im letzten Jahr mit 16 korrekten Aufgaben bereits einen Prozentrang von 97 % in diesem Untertest erreicht hat. Wir gehen also davon aus, dass die Durchschnittswerte ähnlich waren wie in den vorherigen Jahren.

Diese recht niedrigen Durchschnittswerte sollen Dich aber nicht entmutigen! Ganz im Gegenteil: Wir wollen Dir damit zeigen, dass man keine volle Punktzahl benötigt, um sich von der Masse abzuheben. Wenn Mathe also nicht zu Deinen Stärken zählt, kannst Du Dir einfach vornehmen weniger Fragen zu bearbeiten. Die dadurch gewonnene Zeit pro Aufgabe ermöglicht es Dir, die Aufgaben mit mehr Ruhe anzugehen, um diese dann korrekt zu beantworten. Du kannst Dir also vornehmen, entsprechend Deinem Niveau, anstatt der vollen 24 Aufgaben lieber nur 10/12/14/…  Aufgaben zu lösen. Den Rest kannst Du raten und mit etwas Glück noch ein paar Zusatzpunkte abstauben. ;-)

Vorbereitung auf den Untertest quantitative und formale Probleme

Erfahrungsgemäß ist dies ein Untertest, den die meisten gerne aufschieben, weil „Mathe einfach keinen Spaß macht“. Wir empfehlen aber das genaue Gegenteil, also schon früh anzufangen.

Am Anfang ist es sinnvoll sich erst einmal ein solides Basiswissen anzueignen. Je nachdem ob Du gerade frisch von der Schule kommst, oder ob diese schon ein paar Jahre zurückliegt ist dieses ja unterschiedlich aktuell. Wenn Du dann mit den allgemeinen Rechengesetzen vertraut bist, solltest Du Dich mit den Grundaufgaben befassen und versuchen die jeweiligen Lösungsansätze zu verinnerlichen. Sobald Dir das dann alles in Fleisch und Blut übergegangen ist heißt es dann: üben, üben, üben.

Bei diesem Untertest wird es sich ausrechnen (doppeldeutig on point) Zeit zu investieren, weil Mathe gerne stiefmütterlich behandelt wird. Hier kannst Du Dich mit einer ordentlichen Punktzahl von den Anderen abheben.

Ausreichend Übungsmaterial, eine Auffrischung Deines Mathe-Basiswissen und vor allem die Grundaufgabentypen mit Lösungsansätzen findest Du in unserem Buch quantitative und formale Probleme.

Boot Camp für alle Mathe-Feaks

Mit dem Quanti-Bootcamp fit für den TMS | MedGurus

In unserem Quanti-Bootcamp machen wir Dich in 5 Wochen fit für Mathe!

Wenn Du mit diesem Untertest immer noch Probleme hast und gerne persönliche Ratschläge erhalten willst, kannst Du Dir auch überlegen, an einem unserem Quanti-Bootcamp teilzunehmen.

  • 5-wöchiger Online-Kurs zu allen typischen Mathe Schwierigkeiten
  • Tipps und Tricks zu allen Aufgabentypen
  • Flatrate für unseren privaten Chat-Room mit 2 Mathe Profs
  • Unterricht von zwei Tutor*innen mit eigener TMS-Erfahrung

Du hast Fragen zu Mathe im TMS? Dann schreib uns gern in die Kommentare!

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2 Kommentare

Uri 2. Juni 2021 um 21:24

Guten Abend,
Ich finde diesen Artikel wirklich gut!
Eigentlich bin ich relativ gut in Mathe. Das Problem ist, dass ich einfach mehr Zeit brauche eine Aufgabe zu lösen. Zusätlich habe ich probleme Aufgaben mit physikalischen Formeln zu lösen
Was kann man da machen?
Freundliche Grüße
Uri Rhein

Antworten
Moritz

Moritz 13. Juni 2021 um 10:49

Hallo Uri,
Wenn du die Aufgaben grundsätzlich bereits lösen kannst, ist das schonmal die halbe Miete. Dann geht es jetzt für dich eher darum regelmäßig zu üben, sodass die Schnelligkeit kommt. Je mehr man die Mathe Skills wie Umstellen, Einsetzen etc. übt, desto mehr festigt sich das Verständnis und desto schneller kann man die Aufgaben bearbeiten.
Viele Grüße,
Moritz

Antworten

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