Hey! Ich bin Isabel, 19 Jahre alt und habe im Mai 2025 den BaPsy-DGPs geschrieben. Mittlerweile studiere ich im ersten Semester Psychologie an der Ruhr-Universität Bochum und bin Teil des MedGurus-Teams. Bevor Du meinen Erfahrungsbericht durchliest, möchte ich Dir an dieser Stelle schon einmal meinen wichtigsten Tipp mit auf den Weg geben: Bleib ganz entspannt, denn mit ein wenig Übung ist der BaPsy-Test total machbar!

Vor dem Test – die Lernphase

Um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen, finde ich es wichtig, sich bewusst zu machen, dass die Dauer des Lernens entscheidend ist. Die Erfahrung zeigt: Je länger der Zeitraum ist, in dem man Übungsaufgaben bearbeitet und sich mit den einzelnen Testteilen vertraut macht, desto besser wird das Ergebnis. Leider bin ich zu diesem Entschluss etwas zu spät gekommen. Ich würde Dir deshalb empfehlen, Dich jetzt schon nach Lernstrategien umzuschauen! Hier findest Du noch einmal alle Lernpakete der MedGurus.

Anfang des Jahres hatte ich selbst noch sehr viel um die Ohren und habe daher erst im März mit der Testvorbereitung angefangen. Begonnen habe ich mit den Aufgaben des Testherstellers und einem Lehrbuch, das ich zufällig in der Buchhandlung meines Vertrauens gefunden habe. Ich war mir ganz sicher: Ein bisschen üben reicht schon aus … Pustekuchen! Ich habe mich dann für das E-Learning-Paket M der MedGurus entschieden. Bis zum Testtag hatte ich fast alle Aufgaben gelöst und zusätzlich das Simulationsbuch der MedGurus bearbeitet. Dadurch fühlte ich mich am Ende sehr gut vorbereitet, auch wenn meine Lernphase aufgrund der knappen Zeit manchmal etwas stressig wurde.

Die einzelnen Testteile 

Meine Testerfahrung zeigt: Für alle Testteile gilt: Üben, Üben und … noch mehr üben! Das kann auf Dauer unfassbar anstrengend werden, aber versprochen: es lohnt sich!

Beim Schlussfolgernden Denken Numerisch habe ich von Anfang an auf Zeit geübt. Das würde ich auch wieder tun! Ich habe meinen Fokus darauf gelegt, möglichst schnell zu rechnen. Hier gibt es auch zahlreiche Apps, die das schnelle Kopfrechnen üben. Ich habe so regelmäßig im Alltag geübt.

Mir hat es auch geholfen, einzelne Aufgaben rauszuschreiben, die so oder so ähnlich immer wieder beim E-Learning vorgekommen sind. Ich habe am Ende etwa 7 Aufgaben rausgeschrieben. Von diesen kamen dann etwa fünf Aufgaben in sehr ähnlicher Form im Test dran. Natürlich waren es im Test andere Zahlen, als bei den Aufgaben im E-Learning, aber das Grundprinzip bleibt gleich. Da ich wusste, wie ich zu rechnen habe, konnte ich wertvolle Zeit sparen!

Tipp: Übe so viel du kannst, denn Übung macht den Meister!

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Das Textverständnis (Deutsch und Englisch) war vom Niveau her sehr ähnlich zu den Aufgaben aus dem E-Learning. Ich habe meistens morgens zum Einstieg ein wenig für diese Untertests geübt.

Viele lernen fürs Textverständnis blockartig, das heißt, sie üben zum Beispiel eine Woche lang ausschließlich Textverständnis. Bei mir hat aber das regelmäßige Üben gut funktioniert. Neben dem Lösen der Aufgaben im E-Learning habe ich außerdem einige wissenschaftlich fundierte Psychologie-Ratgeber gelesen. Dadurch habe ich einige Vokabeln gelernt, sowohl deutsche Fachwörter als auch englische Fremdwörter.

Im Test selbst kamen die Wörter zwar nicht vor, aber ich habe durch das Lesen von Texten außerhalb der Übungen Strategien entwickelt, um schneller zu lesen und spezifische Wörter im Text wiederzufinden. Die Zeit fürs Textverständnis war für mein Empfinden sehr knapp bemessen, da ich doch recht nervös war und mich erst einmal zurechtfinden musste.

Beim Üben habe ich mehrere Strategien ausprobiert, um herauszufinden, was passiert, wenn ich in Zeitstress gerate. Ich habe das für mich bestmögliche Ergebnis erzielt, indem ich jeden Text bearbeitet und nur die letzte Frage geraten habe. So musste ich insgesamt nur bei etwa 3 Fragen raten und meine Sorge, dass ich den letzten Text gar nicht mehr schaffe, war unberechtigt.

Tipp: Überlege Dir vorher Strategien, wie Du mit Zeitdruck umgehen kannst! Unter realen Testbedingungen könnte dieser Testteil schwieriger für Dich sein, als die Übungen.

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Beim verbalen Schlussfolgern konnte ich alle Aufgaben lösen und hatte am Ende noch reichlich Zeit übrig. Diese kurze Verschnaufpause habe ich auch wirklich gebraucht! Beim Üben habe ich so lange geübt, bis ich die Aufgaben quasi blind lösen konnte.

Mach Dich auf jeden Fall mit der Vier-Finger-Technik vertraut, die hat mir wirklich sehr weitergeholfen.

Nachdem ich mir die Grundlagen angeeignet hatte, habe ich damit begonnen, Screenshots von den Aufgaben zu machen, die ich nicht direkt lösen konnte. Diese habe ich mir dann abends Schritt für Schritt vorgenommen und mich wirklich intensiv reingedacht. Wenn nötig, habe ich die Aufgaben in zahlreichen Farben markiert und mir eigene Erklärungen aufgeschrieben. Das hat mir sehr geholfen, denn im Test war mir keine Aufgabe fremd.

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Ich habe den Mathematik-Testteil sehr unterschätzt! In der Schule war ich in Mathe immer recht gut, weshalb ich beim Lernen mit den MedGurus und dem Absolvieren von Altklausuren oft dachte: „Super, das muss ich nicht mehr üben.”

Im Test war ich dann jedoch völlig aufgeschmissen. Die alten Lernzettel aus dem Abitur haben mir nur wenig gebracht, da ich sie viel zu selten durchgegangen bin. Auch mein Übungsfortschritt im E-Learning war am Testtag sehr gering.

Wenn ich den Test heute noch einmal schreiben müsste, würde ich mir bei der Vorbereitung für Mathematik viel mehr Zeit nehmen.

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Meiner Erfahrung nach war in diesem Untertest vor allem regelmäßiges und intensives Üben entscheidend. Ich habe wie eine Weltmeisterin geübt: morgens beim Aufstehen, abends in der Badewanne und nachts beim Träumen. Es bringt nichts, großartige Strategien auswendig zu lernen oder sich an einzelnen Aufgaben lange aufzuhalten. Vor allem, wenn man bedenkt, wie komplex dieser Testteil im Jahr 2025 war:

Der BaPsy Untertest „Figurales Schlussfolgern” war im Jahr 2025 unerwartet schwer. Das Gefühl, das ich dabei hatte, werde ich vermutlich niemals vergessen. Mit mir saßen 200 Menschen in diesem Raum. Alle drehten gleichzeitig die erste Seite der Matrizen auf. Diese Stille! Bei allen war es merklich anzusehen: Alle waren schockiert. Niemand hatte mit dieser Komplexität gerechnet. Man hörte nur ein kollektives, leises Ausatmen und spürte die überforderten Blicke, die durch den Raum wanderten.

Trotzdem ging es weiter. Man musste lernen, mit den sehr komplexen Matrizen umzugehen. Wir alle gaben unser Bestes, denn wir alle hatten einen Traum: das Psychologiestudium. Das Gefühl war total absurd, und wenn ich heute daran zurückdenke, bin ich wirklich stolz darauf, dass ich diesen Teil des Tests so gut gemeistert habe.

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Vorbereitungsphase – wichtig: bewusster Austausch

Während der Vorbereitungsphase gibt es viele Möglichkeiten, sich mit anderen Testteilnehmern auszutauschen, beispielsweise über verschiedene WhatsApp-Gruppen, einen Discord-Server oder das BaPsy Tutorium. Grundsätzlich lernt es sich gemeinsam leichter. Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass man die Art des Austauschs bewusst wählen sollte.

Mitte April war ich in rund fünf WhatsApp-Gruppen aktiv und habe täglich den Discord-Server genutzt. Rückblickend würde ich sagen, dass mich der ständige Vergleich eher verunsichert als unterstützt hat. Ich war regelrecht fixiert darauf, mich mit anderen zu messen. Aussagen wie „Ich lerne sieben Stunden am Tag, sieben Tage die Woche.”, „Ich habe alle Altklausuren des Abiturs in Bayern bearbeitet, die ich finden konnte!” oder „Ich gehe jeden Tag in die Uni und setze mich in eine Psychologie-Vorlesung, um den Stoff fürs Textverständnis auswendig zu lernen.” stammen direkt aus dieser Lernphase. Für mich wirkten diese Methoden teilweise absurd, auch wenn sie für andere vielleicht funktioniert haben. Solche Aussagen haben mich stark unter Druck gesetzt.

Mein wichtigster Vorbereitungs-Tipp

Erzeuge keinen künstlichen Druck durch ständige Vergleiche!

Konzentriere Dich auf Dich und Deinen Lernstil & suche Dir ganz bewusst eine kleine Lerngruppe aus. Am wichtigsten ist, dass Du mit Struktur und Organisation an die Vorbereitung rangehst, am besten mit Hilfe eines Lernplans:

BaPsy Lernplan erstellen

Meiner Meinung nach ist man am Testtag am leistungsfähigsten, wenn man entspannt bleibt und ohne Konkurrenzdenken in den Test geht. Wer kontinuierlich übt und dabei einen kühlen Kopf bewahrt, kann ein gutes Ergebnis erzielen.

Eindrücke vom Testtag

Vorm Test

Da ich selbst vorher nur wenige Informationen hatte und mir kein richtiges Bild machen konnte, möchte ich Dir einmal kurz den Testablauf näher bringen: Ich erinnere mich noch gut daran, wie wir uns einen Abend vorher in den WhatsApp-Gruppen verrückt gemacht haben. „Wie sieht der Testsaal aus? Werden die Taschen kontrolliert? Reicht ein Führerschein zur Identitätsbestätigung aus?”

Die meisten Informationen findest Du gebündelt und kompakt online. Es gibt aber auch Infos auf der allgemeinen Seite der Deutschen Gesellschaft für Psychologie. Hier habe ich kurz vor dem Test auch reingeschaut.

Alles, was Du wissen musst

Ich bin am Morgen etwa eine halbe Stunde vor Testbeginn am Testort angekommen. Bei meinem Teststandort gab es auch mehr als genug Parkplätze. Ich empfehle Dir, das im Voraus anzuschauen, um nicht in Stress zu geraten. Ich habe die halbe Stunde genutzt, um im Auto mein Frühstück zu essen und habe mich dann in die Schlange vor dem Gebäude gestellt. Dort habe ich tolle Mädchen kennengelernt, mit denen ich auch jetzt noch viel Kontakt habe. Hab wirklich keine Angst, meine Erfahrung am Testtag war sehr positiv.

Am Einlass mussten wir unseren Personalausweis und die ausgedruckte Teilnahmebescheinigung vorzeigen. Dann erhielt man eine Nummer für die Garderobe und musste alle seine Sachen abgeben. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Dinge, die man mitnehmen darf, wirklich streng limitiert sind. Die Personen an der Garderobe waren aber gut informiert und haben auch noch einmal erklärt, was mitdarf und was nicht. Ich hatte einen extra Jutebeutel dabei, in den ich die wichtigsten Dinge gepackt habe. Neben den Dingen, die man unbedingt mitnehmen musste, habe ich noch eine Stoppuhr mitgenommen. Diese findet man auf Amazon, wenn man „TMS-Stoppuhr” eintippt. Rückblickend war die Uhr nicht notwendig, da ich ohnehin kaum Zeit hatte, auf die Zeit zu achten. Ich fand sie als kleines Gadget aber ganz witzig. Ansonsten hatte ich mir noch Traubenzucker und ein Fidget-Toy eingesteckt, mit dem ich beim Üben das Gefühl hatte, meine Konzentration zu steigern.

BaPsy Testtag: Packliste

Nachdem man alles abgegeben hatte, konnte man noch einmal die Toilette aufsuchen. Danach musste man sich in Richtung des Testsaals begeben. Auch hier wurden alle Gegenstände noch einmal kontrolliert. Im Testsaal gab es freie Sitzplatzwahl. Es gab etwa 20 Reihen mit jeweils 15 Plätzen. Der Saal erschien mir total riesig und ich war erst einmal erschlagen von der Größe. Ich habe mich dann für einen Platz weiter vorne entschieden.

Nachdem ich im Testsaal war, hatte ich noch etwa 30 Minuten Zeit, bis der Test losging. Es dauert nämlich eine Weile, bis alle Testteilnehmer:innen im Testsaal sind. Ich habe die Zeit genutzt, um mich mit meinen Sitznachbarinnen auszutauschen. Einige haben aber auch mental Dinge wiederholt, meditiert oder sich gegenseitig witzige Geschichten erzählt.

Während dem Test

Dann ging es endlich los. Der Test war minimal anspruchsvoller, als ich erwartet hatte, da die Zeit doch recht knapp bemessen war und ich mehr unter Druck stand als gedacht. Vor allem fand ich es schwierig, mich zu konzentrieren, da es keine Pausen gab. Beim Üben habe ich meistens Pausen gemacht, wenn meine Konzentration nachließ. Alle Testteile hatten aber ein ähnliches Niveau wie im E-Learning, außer der figurale Teil.

Persönlicher Tipp

Um sich an die lange Testzeit zu gewöhnen, würde ich beim Üben vorher regelmäßig ohne Pausen zwischen den Testteilen lernen.

Wichtig ist außerdem, viele Simulationen und ggf. einen Probetest zu absolvieren, um sich an die Testsituation frühzeitig zu gewöhnen.

BaPsy Online-Probetest

Wie geht es nach dem Test weiter?

Der BaPsy ist eine Erfahrung wert und hat mich definitiv über meine Grenzen hinausgebracht. Ich finde, dass man sich während der Übungsphase immer sein Ziel vor Augen halten muss: das Psychologiestudium.

Mit der ganzen Übung, die Du in der Vorbereitungszeit leistest, kommst Du Deinem Ziel ein Stückchen näher. Ich selbst habe während der Übungsphase regelmäßig etwas Schönes gemacht, das ich mit dem Studium assoziiere. So habe ich beispielsweise die Unibibliothek in Münster ausprobiert und dort für den BaPsy gelernt. Ich war bei der Studienberatung und habe viel über das Studium selbst gelernt. Ich habe verschiedene Unistädte besucht und unterschiedliche Cafés ausprobiert. Außerdem habe ich eine Gruppe von Mädchen kennengelernt, die ebenfalls den BaPsy geschrieben haben. Mit ihnen habe ich mich regelmäßig ausgetauscht. Da hast Du aber bestimmt auch eigene Ideen, wie Du die Zeit für Dich schön gestalten könntest.

Ich habe außerdem viel recherchiert, um herauszufinden, wie es nach der Testphase für mich weitergeht. Ich habe mit verschiedenen BaPsy-Rechnern meinen notwendigen Prozentrang ausgerechnet, was mir viel Hoffnung gegeben hat. Außerdem habe ich mir angeschaut, wie ich meine Priorisierung auf Hochschulstart erstellen kann, je nachdem, wie mein Ergebnis ausfällt.

Alles zum BaPsy Testergebnis

Ich lege Dir wirklich sehr ans Herz, viel zu üben und Dir zu überlegen, wie Du Dir die Übungsphase für den BaPsy angenehm gestalten kannst. Sieh den BaPsy vielleicht als persönliche Herausforderung, aber auch als Motivation. Du wirst bestimmt auch die Möglichkeit haben, hier tolle Menschen kennenzulernen.

Ich wünsche Dir bei den Vorbereitungen viel Erfolg und ganz viel Glück beim BaPsy 2026! Meine Daumen sind gedrückt. Wer weiß, vielleicht lernen wir uns dann persönlich an der Uni kennen :)

Alles Liebe,
Isabel

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FAQs

Grundsätzlich gilt: Je früher, desto besser.

Eine längere Vorbereitungsphase ermöglicht es, sich stressfreier mit allen Testteilen vertraut zu machen und Routinen aufzubauen. Auch wenn ein später Einstieg möglich ist, wird die Vorbereitung dann häufig deutlich intensiver und anstrengender.

Mehr zur BaPsy Vorbereitung

Der BaPsy besteht aus mehreren Untertests, darunter: Schlussfolgerndes Denken (numerisch, verbal und figural) Textverständnis (Deutsch & Englisch) Mathematikkenntnisse.

Jeder Testteil stellt unterschiedliche Anforderungen und sollte gezielt geübt werden.

BaPsy Aufbau & Beispielaufgaben

Nein. Der Test ist freiwillig, kann aber Deine Zulassungschancen deutlich verbessern.

Als groben Richtwert könnte man sagen, dass ein Wert oberhalb des Durchschnitts ein gutes BaPsy-DGPs Testergebnis darstellt. Demnach müsstest Du einen Standardwert von > 101 und einen Prozentrang > 50 erreichen.

Die Testtermine sind der 30. und 31. Mai 2026. Anmelden kannst du dich dafür vom 15.12.25 – 15.02.26. Zudem gibt es einen Herbst Termin am 14.11.2026 mit der Anmeldefrist vom 15.06.2026 – 15.08.2026.

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